Do 19.11. (Popayan) Morgens Stadttour mit Fotos, dann geht’s von der Zentralkordille zur Ostkordillere. Kurven ohne Ende, Paramo (das heißt kaltes Hochland), über 3.000m. Wir sehen Schilder mit dem Hinweis auf die Tapirzone. Doch die schwarzen Dicken lassen sich nicht blicken. Wir sehen seltsame Pflanzen mit fleischigen Blättern, die wie Mönchskutten heissen und halten bei einem Bauern, der warmen Zuckerrohrsaft mit Käse anbietet. Das ist hier die Alternative zu den Koka-Blättern, die gegen die Höhenkrankheit in Peru angeboten wird. Als wir die Guerilla-Brücke (puente en mal estado – sehr beruhigend) erreichen, steigen wir aus bevor der Bus drüberfährt. Hier hatte die FARC mal gesprengt, um eine der wichtigsten Verbindungsstraßen Kolumbiens zu kappen. Es ist kühl und windig draußen, die Straße sehr holprig – sie soll erst ab nächstem Jahr asphaltiert werden. Wegen des Nebels sehen wir den Gletschervulkan Purace leider nicht. Ankunft bei René in San Agustin, noch ein Schweizer. Elke, Hanne und ich wohnen in einer Maloka, einer nachgebildeten Versammlungshütte der Indigenas. Abends essen wir Pizza bei Franks Ex-Frau. Viel zu viel! Frank hat übrigens eine Finca in San Agustin und lebt hier auf dem Land. Früher hat er sogar Kaffee angebaut.Wir enden am Lagerfeuer und Roland gibt sein bestes aus früheren Pfadfindertagen, um das Feuer am Prasseln zu Halten.

Straße nach San Agustin

die schlechte Brücke

Mönchskutten

Mönchskuttenblüte

Hütten bei Rene

unsere Maloka