17.02.2010

Der Malbec-Tag

Fr 12.02. (Mendoza) Cheryl und ich haben eine Bikes-and-Wine-Tour gebucht. Neil muss erstmal ausschlafen. Schon um 10 Uhr sitzen wir im Transferbus und um elf aufem Fahrrad. Die Räder sind luschtig, eher so wir ne Harley gebaut, zum Cruisen. Leider sind meine Beine zu lange und ich stoss fast an den Lenker. Unschön, die Weindegustationen sind doch nicht im Preis inklusive. Egal, wir legen im Weinmuseum los, da ist alles umsonst und verbringen inklusive Führung und Winetasting 2h dort. Das nächste Entspannungslevel ist erreicht. Dann ins nächste Höfchen um die Ecke zur Likör, Marmelade, Olivenpaste, Schokoverkostung. Trotz wildem Degustieren verspüren wir Hunger auf was richtiges, naja, die ersten leckeren Weine Cabernet Sauvignon und Malbec sind uns vielleicht auch schon etwas zu Kopf gestiegen. Wir lassen uns was leckeres empfehlen, das wir leider nicht finden. Es wird heißer und heißer, 38Grad im Schatten, da macht Radfahren doch keinen Spaß mehr. Doch endlich sitzen wir vor unseren wohlverdienten Kürbis-Gnocchi mit leckere Sauce. Und gönnen uns noch etwas Olivenpaste, die ich unbedingt kaufen musste. Die nächste Stunde wird dann doch nochmal anstrengend. Kaum Schatten, viel Hitze und dann auch noch Radfahren und Verkosten. Och nö. Wir geben auf und lassen uns zurück an den Pool fahren, an dem wir Neil bewegungslos vorfinden. Jetzt noch schnell die Aconcagua-Tour in der Stadt buchen, ein superfantastisches Steak in Malbec Sauce und Puree mit Eis als Nachtisch. Und danach noch den einmalig, leckeren Trapiche Malbec aus dem Supermarkt, dessen Weingut uns beim Verkosten zu teuer war. Ich liebe Mendoza (und natürlich Malbec)!

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