19.03.2010

Die blaue Lagune, nicht nur für Reiche

Mo 15.03. (Flughafen Tahiti) Kein Schlaf am Flughafen, dafür im Blog aufgeholt und mit Sam alles mögliche geschwatzt. Wir nehmen den Bus um 5, die Fähre um 6 und sind um 8 im Hostal am Strand. Dusche, Frühstück, Schlafen, Strand. Das Mehrbettzimmer ist luftig, weil komplett offen. Gegen die Moskitos hilft eine Räucherspirale. Nur Patrick, ein Österreicher und ein junger Tahitianer sind noch da. Vor uns ein Bootssteg mit direktem Zugang zum Korallenriff. Knallblaues Wasser, weißer Sand, am großen Riffrand bricht sich das Wasser weiß schäumend. Hinter uns die grünen Berge der Insel. Und direkt bei uns, so um die 30 Grad oder mehr. Links von uns in ca. 500m Entfernung die Hütten des Hilton Moorea, die natürlich noch ne Bar, einen Pool, einen Spa-Bereich und so was haben und ca. 500 Dollar pro Nacht bezahlen. Interessiert uns nicht. Das Meer und das Riff sind schließlich gleich. Alles ist gut.

Di 16.03. (Moorea, Pension Motu Iti) Geweckt von orangeroten Wolken um 6 Uhr morgens. Baden, Schnorcheln, Lesen, Supermarkt. Paradies unter Wasser. Viele bunte Fische, riesige Tintenfische, den Rochen, den die anderen gesehen haben, hab ich leider verpasst. Essen im Mini-Imbiß um die Ecke. Wir probieren die Spezialität des Landes Piosson cru (roher Fisch) mit Kokosreis mit Avocado, dazu einen Saft aus Bananen-Papaya-Kokos plus eine super leckere einheimische Frucht, deren Namen ich leider nicht kenne, hört sich aber wie Corazon an. Um halb zehn schlummern wir schon wieder. Das Leben ist schön!

Mi 17.03. (Moorea) Ich genieß das leckere Frühstück mit frischer Ananas und Saft. Dann ein gemütlicher Morgen mit Schnorcheln, Lesen und bissle Rumhängen. Um 14 Uhr geht unser Bus zum Hafen und um 15Uhr die Fähre zurück nach Tahiti, Papeete. Ich bin mit Patrick unterwegs und treffe noch ein australische Pärchen, die ich schon von der ersten Nacht im Flughafen kenne. Wir verbringen die Zeit von 16-20Uhr im Hafen mit Blogschreiben und lecker in den Imbißbuden essen. Dann geht’s zum Flughafen. Dort versuche ich auf einer schmalen Holzbank zu schlafen, was mir mehr oder weniger gelingt. Jedes Mal, wenn ich aufwache, liegen mehr Leute um ich rum. Wir vier haben das Flughafen-Camp eröffnet und andere Backpacker scharen sich drumrum und schnarcheln zum Teil auf dem blanken Boden liegend vor sich hin.

Kommentare

Allein die Spezialität des Landes ist in meinen Augen eine Reise nach Tahiti wert 😉

Gruß,
Joachim & Co.

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