Mo 30.11. (Taganga) Um 8.30Uhr solls losgehen zur Cuidad Perdida. Ist wohl kolumbianische Zeit, ab Viertel nach trippel ich nervös rum. Karolina, Tschechin, die ich vor 2 Tagen kennengelernt hab, kommt mit. Wir verstehen uns super und ich freu mich, dass sie mitkommt. Sie hat so ungefähr denselben Hintergrund, Marketing, 9 Monate Südamerika (an Weihnachten zu Ende), ist allerdings erst 34. Der Abholjeep kommt mit nach kolumbianischer Zeit pünktlich, also um ca. 9 Uhr. Drin sitzen schon ein kanadische Pärchen, Brad und Lisa, und der ca. Mitte 50 alte Schweizer Rolf, der etwas nervös sein Knieproblem schildert, aber ansonsten schon auf fast jedem Berg war. Edwin Rey, unser Führer, ist sehr berühmt und soll, laut Rolf, der beste sein. Zuerst geht’s ins Büro nach Santa Marta, ich muss noch den Rest bezahlen, dann im leider viel zu engen Jeep, 1,5h auf der Straße bis zu einer Militärkontroll-Station. Die Rucksäcke werden geprüft, später erfahren wir, dass verhindert werden soll, dass Chemie zur Produktion von Kokain eingeführt wird. Aha. Dann folgt eine schlimme halbe Stunde auf eine absoluten Schlagloch-Rumpelstrecke. Karolina schlägt mehrmals mit der Schulter an die Tür, ich an die Decke und der Harakiri-Fahrer holt alles auf seinem Nissan-Jeep raus. Wir fahren in ein Paramilitär-Dorf. Bekommen eine letztes Sandwich und ne Cola und los geht’s mit dem kleinen Rucksack Marschgepäck für 5 Tage in den Dschungel. Auf 200 m Höhe geht’s los, ca. 1 h auf 600m. Die Hitze ist mörderisch. Nach ca. 3h auf und ab erreichen wir die erste Hütte „Adan“. Unterwegs sind uns wieder Kogui-Indianer begegnet. Klein, mit langen schwarzen Haaren und in weißer Kleidung. Die Männer tragen immer eine geknüpfte Tasche bei sich, darin sind die Koka-Blätter und das Calcium, das sie den ganzen Tag kauen und das sie resistent gegen Hunger, Durst, Hitze und Kälte macht. Edwin zeigt uns, eine verkümmerte Kakao-Pflanze. Die Regierung hat hier Gift aus Helikoptern gesprüht, um den Coca-Pflanzenanbau zu verhindern. Leider macht das halt auch jegliche andere Landwirtschaft kaputt. In unserem Camp werden Hängematten aufgespannt, unser Bett für die Nacht und während es dunkel wird, essen wir zu Abend. Wir haben einen 19jährigen Koch dabei, der aus nix, alles mögliche zaubern kann. Das Essen wird per Muli vorab transportiert. Waschen können wir uns heute unter einem schönen Wasserfall „La Piscina“, der allerdings eine so starke Strömung hat und eiskalt ist, so dass ich nicht lange drin bleiben kann. Erfrischt gönnt sich Rolf noch ein Bier. Das letzte vorerst mal. Dann schwätzen wir noch bis ca. neun. Unser Motto ist und bleibt bis neun wach zu bleiben, damit wir nicht in der Nacht ausgeschlafen aufwachen. Das Wasser im Fluss rauscht laut, die Nacht auf ca. 400m ist noch relativ warm, obwohl mich kurz mal unter meiner dünnen Decke fröstelt.
Di 01.12. (Adan, 1. Cabana auf dem Weg zur Cuidad Perdida) Heute morgen sind wir um sechs längst ausgeschlafen. Die meisten von uns schlafen nicht so toll in der Hängematte und auch ich bin ein paar Mal aufgewacht. Zuerst holt uns ein sympathischer Kokainproduzent ab und zeigt uns wie er aus Coca-Blättern eine Kokain-Paste herstellt. Das ist zwar streng verboten und Agentur hält sich raus. Uns interessierts aber und wir sehen für 20.000 Pesos extra wie’s geht. Im Wald hat er einen Unterschlupf mit Dach gebaut. Für uns Touris zeigt er im kleinen, wie mit Coca-Blättern, Schwefelsäure, Salz und Benzin, der erste „Prozess“ durchgeführt wird. Um die Coca-Paste zu erhalten, muss man dann noch (Jod?) zufügen, durch ein Tuch filtrieren, bis eine durchsichtige Flüssigkeit rauskommt. Dann Soda (Abflußreiniger) zufügen und fertig ist die Paste. Diese ist natürlich noch nicht das Endprodukt, um das schöne Pulver zu bekommen, braucht man Aceton. Da das aber so extrem brennbar und gefährlich ist und man fürs Endprodukt länger ins Gefängnis wandert, verkaufen die „Bauern“ nur die Paste weiter. Jetzt wird mir klar, warum wir am Eingang durchgecheckt wurden. Allerdings wird wohl ohne weiteres noch vieles geschmuggelt. Der Opa in der ersten Hütte, hat mal versehentlich einem Journalist gegenüber zu viel erzählt und wurde dann unbeabsichtigt ein kolumbianischer Superstar im Fernsehen. Das kann ich mir gut vorstellen, weil er auch uns Touristen gegenüber sehr beredt war. Wenn allerdings ein Helikopter anrückt, verschwindet er schnell. Die Kokain-Paste kann man wohl rauchen, was wohl schon Touristen gemacht haben, die dann mehr oder weniger „loco“, also durchgedreht, zur Cuidad Perdida hochgerannt sind. Wir bleiben bei unserem normalen Frühstück und wandern gemütlich bei extremer Hitze nochmals 4h bis zur 2. Hütte. Wasser bekommen wir von unserem Koch aufbereitet, so dass ich mit meinen 1,5 Litern gut über den Tag komme. Wir erreichen ein Indianer-Dorf. Nix los, nur eine Oma und viele Kinder. Die Eltern arbeiten entweder auf dem Feld oder sind unterwegs. Edwin verteilt Lollies an die Kinder und erklärt uns einen Coca-Baum. Schweine und Kühe (dünn und mit langen Ohren wie in Afrika) stehen rum. Die Indianer haben mehrere „Dörfer“. Eines, durch das wir kommen, ist nur für Zeremonien gedacht. Die Kogui haben einen Schamanen oder -in und einen Doktor und glauben an einen weiblichen Gott. Sie halten uns Weiße für unwissende Kinder, weil wir die Natur nicht respektieren und nichts über den Kreislauf des Lebens wissen. Irgendwie ist mein Eindruck genau andersrum. Ich halte sie aus meiner Sicht wiederum für unwissend und klein wie Kinder, weil sie so fern ab von der Zivilisation leben. Tja, wer weiß, wer da wohl recht hat? Die anderen Dörfer sind direkt bei den Feldern. Zuckerrohr, Bananen, Maracujas, Kakao, Baumwolle und vieles mehr wird angebaut. Hier wurde wohl kein Gift gesprüht. Die Pflanzen sehen intakt aus. In der 2. Hütte sind sogar Betten!!! Das Camp liegt wieder am Fluss, so dass wir im kalten Wasser mit wieder sehr starker Strömung baden können. Ich treffe hier Norbert wieder, der auf dem Rückweg von der Cuidad Perdida ist. Er sagt, dass er die Tour sehr anstrengend findet, ist allerdings mit 11 Leute unterwegs, die teilweise australische Zehnkämpfer sind. D.h. Das Tempo ist hoch und Norbert rennt mit. Wilson, meinem ursprünglicher Guide, begegne ich auch wieder und er begrüßt mich sehr nett. Etwas später treffen noch 3 ein, welche die Tour in 4 Tagen machen. Ein spanisches Pärchen und ein Schotte, die uns ab jetzt begleiten. Eine andere Gruppe mit ca. 12 Personen von einem anderen Veranstalters ist auch unterwegs, wir treffen sie ab und zu weil sie etwas langsamer sind. Klar bei so vielen Leuten.Trotzdem wandern wir die meiste Strecke alleine und können in den tollen Ausblicken schwelgen sowie in der Mittagspause eine erfrischendes Bad im Fluss nehmen.Bis neun halten wir auch heute wieder durch. Kein Bier, aber dafür Betten und VOLLMOND! Das macht das ganze etwas mystischer. Ich wache nachts mal auf und sehe den Mondschein. Nach Einbruch der Dunkelheit kommt ein leichter Sprühregen runter. Dennoch haben wir sehr viel Glück, weil es normalerweise um diese Jahreszeit abends immer richtig regnet und die Strecke komplett in Matsch getaucht ist. Norbert kündigt an, dass der 3. und 4. Tag am besten sind. Ich freu mich auf morgen.
Mi 02.12. (2. Cabana auf dem Weg zur Cuidad Perdida) Früh morgens passieren wir zuerst ein „schwieriges“ Stück Weg, dass sich aber als absolut machbar erweist. Nur etwas schmal und steil abwärts auf der einen Seite. Aber das bin ich ja inzwischen gewöhnt. Heute überqueren wir 10 Flüsse. D.h. Die Trekkingsandalen anziehen und teilweise Hand in Hand durch die Strömung waten. Die vorherigen Flussüberquerungen waren einfacher, weil man einfach von Stein zu Stein springen konnte. Zwischendurch müssen wir am Fluss entlang. Für mich in Trekkingsandalen schwierig, man muss viel klettern und springen und leider sind meine Sandalen etwas rutschig (vor allem innen, wenn sie nass sind) und ich hau mir die Zehen an. Nach ca. 4h erreichen wir den berühmten Treppenabsatz. Jetzt geht’s 1216 Stufen steil bergauf. Das ist bereits der Weg in die Cuidad Perdida. Schweißgebadet kommen wir oben an, auf 1.200m Höhe. Da es schon spätnachmittags ist, besichtigen wir, wie geplant, die Steinterassen und Kultstätten erst morgen und gehen gleich zur Hütte. Edwin gibt uns nach einer wohlverdienten Dusche, Informationsmaterial zu den Indianern, zur Ausgrabung der Lost City und einer Entführung von Touristen durch die Guerillagruppe ELN im Jahr 2003. Eine der Gruppen entführter Touristen hatte er damals geführt, deshalb kann er alles aus ersten Hand erzählen. Im Juli diesen Jahres sind die Touristen wieder zurückgekommen – Edwin hat sie wieder geführt – und vor Ort wurde eine Dokumentation des Ereignisses gedreht. Heutzutage wird die Cuidad Perdida, besser gesagt wir, von bewaffneten Paramilitares bewacht, so dass keine Gefahr besteht. Damals war alles noch etwas abenteuerlicher. Eine Deutsche und ein Spanier wurden 72 Tage gefangen gehalten, andere Touristen in der Mehrzahl Israelis und 2 Engländer wurden nach 101 Tagen befreit. Insgesamt mussten sie 400km gehen und das bei Nacht und bei schlechter Verpflegung. Wir Glücklichen gehen nur 40km insgesamt und haben sehr gute Verpflegung, d.h. andauernd Früchte und auch mal Empanadas zum Frühstück. Manche Touris wollten die Entführer damals nicht. Australeanos gordos (dicke) und Nationalitäten, die für die Guerilla nicht interessant sind, wie z.B. ein Holländer wurden sofort freigelassen. Edwin und der Koch wurden damals im Bano gefesselt und nachdem er sich befreien konnte, ist er einen anderen Weg (der länger ist) in die Zivilisaton zurück gelaufen. D.h. Bis jemand etwas erfahren hat, hats gedauert. Die von den Entführern abgelehnten Touris erzählten etwas von Entführung durch Paramilitares (rechtes illegales Militär), wie die Täter selbst behaupteten, Edwin hat auch nicht viel gesehen und hat lieber geschwiegen, obwohl er wegen des Aussehens der Entführer (lange Haare und Bärte) eher auf die Guerilla (linke Terrorgruppe) getippt hat. Letztendlich sind alle frei gelassen worden, keine Ahnung, ob die politischen Forderungen der Entführer erfüllt wurden. Angeblich ging es nicht um Geld, weil das ausreichend durch den Kokainanbau,-verkauf vorhanden war. Die Deutsche Reinhild musste wohl nachträglich Geld an die Bundesregierung für die Ausgaben bezahlen, weil das Auswärtige Amt vor Entführungen in Kolumbien gewarnt hatte. Naja, vielleicht verdient sie ja jetzt Geld durch den Film, der noch in Arbeit ist. Wir diskutieren noch lange mit Edwin über alles mögliche. Er ärgert Karolina, indem er sagt, dass Tschechen bei Entführern nicht gefragt sind und dass ihr Alleinheilmittel „Citronella“, das sie gegen Insekten stündlich aufträgt, die Entführer sowieso abschrecken würde. Wir haben Spaß und hören noch weitere Geschichten von Edwin, der sogar mal Juanes zur Cuidad Perdida geführt hat. Er ist wirklich eine Berühmtheit hier und ist in allen möglichen Zeitschriften und Berichten erwähnt und abgebildet. Wir sind begeistert, weil er echt alles mögliche weiß und trotzdem bescheiden und luschtig ist. Karolina kann perfekt spanisch, so dass sie alles nachfragen kann. Wir anderen kämpfen uns durch und verstehen zumindest das meiste, weil Edwin für uns langsam spricht. Schon isses bald neun und wir schlüpfen unters Moskitonetz in unser Massenlager zu fünft und gegen die Kälte nehm ich mir 2 Decken. Den Vollmond verpasse ich diese Nacht, weil ich mal wieder gut schlafe. Schade eigentlich.
Do 03.12. (Cuidad Perdida) Edwin führt uns heute 3h durch die unbewohnte Stadt, die mehr eine Kultstätte war. Nur 1.500 Menschen haben hier gelebt. Erbaut wurde sie 800 nach Christus und verlassen als die Spanier im 16. Jahrhundert kamen. Ähnlich wie bei Pueblito also. Allerdings weiß man nicht so genau, ob mehr Menschen drumrum gelebt haben. Die Steinterassen sind so gut erhalten, weil die ausgeklügelte Konstruktion die Erosion durch die starken Regenfälle verhindert hat. Wasser gabs genug in den Flüssen. Ein Wasserfall wird sogar als Jungbrunnen gehandelt. Die Kolumbianer sind wohl ganz scharf drauf darin zu baden. Edwin ist 48 und hat auch schon ein paar Mal drin gebadet. Könnte also helfen. Egal, mir isses zu kalt hier, kein Bad. Scheiß auf ewige Jugend. Karolina sagt, dass sie jung genug sei und nicht als Baby runtergetragen werden will. Außerdem hat sie ja ihr Citronella, das auch irgendwie jung macht. Das ist übrigens eigentlich Möbelpolitur, ein spezielles Öl also. Auf der Haut glischt es etwas, wahrscheinlich rutschen die Moskitos drauf aus. Ich finds persönlich etwas zu klebrig und es hilft bei mir nur bedingt. Ich schwör weiterhin auf Anti-Brumm. Zurück zur Stadt. Wiederentdeckt wurde sie 1975, bis zu den 80er so gut wie nicht zugänglich, weil hier Marihuana und später Kokain angebaut wurde. Turcol, der Veranstalter bei dem ich gebucht hatte, hat dann 1993 die ersten Touren angeboten und mit der Zeit alles professionell aufgezogen. Edwin ist übrigens seit 1994 dabei. Die Anthropologen arbeiten noch weiter hier. Man vermutet, dass in der Stadt ähnliche Menschen wie die Kogui-Indianer gelebt haben und sehr viel Handel getrieben wurde. Am wichtigsten waren allerdings die Ausgrabungen der Urnen wichtiger Persönlichkeiten (vermutlich Schamanen), die teilweise mit Gold fürs Jenseits versehen waren. Hab übrigens beim Baden im Fluss auch Gold gesehen, allerdings nur wenige Flöckchen. Nein, das war nicht die Erschöpfung oder Coca, die Halluzinationen verursacht hat. Die Grabräuber hatten schon alles umgewühlt, als die ernsthaften Ausgrabungen 1975 begannen. Auch heute ist noch nicht alles entdeckt, da ca. 30Jahre alte Bäume aus Gründen des Naturschutzes nicht gefällt werden dürfen. Cuidad Perdida ist ein Nationaldenkmal Kolumbiens und soll Weltkulturerbe werden. Dann darf man allerdings hier nicht mehr übernachten, weil jegliche Verschmutzung durch eventuell mehr Touristen bzw. mehr Toiletten untersagt werden würden. Schaumermal, wie’s damit weitergeht. Wo gehen dann eigentlich die vielen beschützenden Soldaten aufs Klo? C.P. ist nicht ganz so spektakulär wie Macchu Pichu, doch die Wanderung und die Landschaft sind toll. Jetzt beginnt der steile Abstieg über die rutschigen Stufen und die Flussüberquerungen. Anstrengend. Am letzten Fluss dürfen wir in einer Art Metallgitterbox aufgehängt an einem Metallseil über den Fluss schweben. In ca. 20m Höhe zieht uns Edwin an einem Seil rüber. Bißle Indianer Jones und nicht nochmal nasse Füße. Und schon sind wir zurück im Camp vom 2. Tag. Da die Wäsche hier nicht trocknet, fangen wir langsam an zu stinken. Es wird Zeit für den Rückweg. Gut, dass wir uns für 5 statt 6 Tage entschieden haben.
Fr 04.12. (2. Cabana) Edwin hat heute den Aufbruch für 6:31 festgelegt. Da unser Schweizer gerne mal mit genauen Uhrzeiten ankommt und Edwin für sein exaktes Zeitmanagement lobt, macht sich dieser jetzt einen Extra-Spaß draus und legt die Zeiten auf die Minute genau fest. Übrigens sind wir in der C.P. mit 5 Minuten Verspätung angekommen, woraufhin Rolf und Edwin sich gegenseitig die Verantwortung zuschieben. Entweder wars die schlechte Organisation oder wir, die zu langsamen Wanderer 😉 Heute steht uns ein langer Rückweg von 6h bevor. Die 3er Gruppe bringt uns in Schwung und wir legen noch an Tempo zu. Heute geht’s viel bergab und die Kniegeschädigten Rolf und Brad machen langsamer. Dennoch sind wir vor der Zeit zurück im Paramilitär-Dorf und der Chiva-Spaß-Abholbus steht noch nicht bereit. Juhu, die erste Cola zurück in der Zivilisation!!! Kaum irgendwas schmeckt besser. Bin zufrieden mit mir. Knie hat alles problemlos mitgemacht. Bin zwar jetzt platt, aber nicht total fertig. Edwin gibt Karolina eine Puppe mit, die sie bei Manuel im Turcol-Büro abgeben soll. Wir mutmaßen, dass Drogen darin transportiert werden und Karolina bei der Militärkontrolle geschnappt wird. Alles geht gut und die Soldaten gucken Karolina mit der Puppe an, als wär sie komplett durchgeknallt. Morgen treffen wir uns alle auf der Casa Felipe Terasse zum leckeren Essen. Ich freu mich total über die erste Dusche und mein Bett. Danke Norbert, dass Du mir das Bett für den Tag früher reserviert hast !!! (Hatte ja ursprünglich die 6Tagestour gebucht) Nach einem leider nicht medium but bloody steak bin ich nicht ganz glücklich. Der Koch entschuldigt sich bei mir. Ich fall um 11 fertig ins Bett.
Sa 05.12. (Taganga) Heute fahr ich im Colectivo zum Busterminal nach Santa Marta, um mein Ticket nach Maracaibo zu kaufen und hab endlich mal wieder Kontakt zur Heimat. SMS mit Oli und Skypen mit meinen Eltern. Schön. Heiß isses und ich esse am Strand. Freu mich aufs Essen mit den anderen. Und bin gespannt auf Morgen, weil ich um die Mittagszeit nach Venezuela aufbrechen werde. Drückt mir die Daumen, dass ich gut über die Grenze komme.

Blick zurück am 1. Tag

Hängemattenlager 1. Nacht

Kokain-Produzent

Moi im Fluß

Edwin, der Guide

Kogui-Indianerkinder

Kogui-Kind

Kogui-Mädel

noch ein Kogui-Mädel

Kogui-Dorf

Camp bei der Ciudad Perdida

Stufen in der Cuidad Perdida

Der Weg ist das Ziel

es war einmal ein Blatt

Cuidad Perdida von oben

CP und ich

Rolf, Karolina, Edwin, Brad und Lisa