5.04.2010

Bungy und Pinguine

Mo 22.03. (Auckland) Hab für heute morgen eine Kiwi experience free city tour gebucht, bei der wir über die Harbour Bridge gehen dürfen (angeseilt, was ich für übertrieben halte) und zugucken dürfen beim AJHackett Bungy, dem Erfinder des Bungyjumping in Neuseeland. Ein portugiesisches Pärchen entscheidet sich spontan für einen Sprung, nachdem wir schon 10 anderen Leuten zugeguckt haben. Ist schon spannend und professionell, nicht so wie in Zimbabwe bei den Victoria Falls, bei dem Springer mehr oder weniger von der Brücke runtergeschubst werden. Ich spring nicht. Macht ja jeder, selbst David Beckham ist hier wohl schon gesprungen. Danach fahren wir nach Devonport über die Brücke gegenüber von Auckland. Der Blick auf die Skyline war schon von der Brücke gigantisch. Doch hier in Devonport Wharf mit kleinem Strand, Park und original Fish&Chips im Bauch, sieht Auckland nochmal schöner aus. Hier gibt’s viele Second Hand Book Shops und ich halt mich krampfhaft zurück, weil jedes weitere Buch mehr Schleppen bedeutet. Als wir um ca. 15Uhr zurückkommen, fahr ich mit dem Bus ins Kelly Tarltons Aquarium und Antarctic Encounter. Es zieht mich einfach doch wieder zurück in die Antarktis. Hier kann man sogar Emperor Pinguine sehen, die ich leider in der Antarktis verpasst habe, da sie auf der anderen Seite der Peninsula leben. Ansonsten hat der Profitaucher Kelly ein Unterwassertunnelsystem gebaut, in dem Haie, Riesenrochen und sonstige Fische rumschwimmen. Ich finds toll und stell mich ne halbe Stunde in den Tunnel und guck den Rochen zu, die über mir schwimmen. Komisch, hier ist nix los. Süß sind die kleinen Seepferdchen, die unbegabt beim Schwimmen sind und sich immer an ner Muschel festklammern müssen, um nicht weggeschwemmt zu werden. Wenn man einen Tauchschein hat, darf man mit den Haien schwimmen. Mist, den hab ich immer noch nicht. Und zum Rochenstreicheln isses heute schon zu spät. Dann schlender ich noch ein bißchen am Orakei Wharf rum und treff mich später nochmal zum Essen mit John in Parnell, diesmal beim Italiener.

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