Fr 14.05. (Brisbane) Wendy vom Hostal hat uns einen Mietwagen besorgt. Gefty von Thrifty steht für weitere Abenteuer bereit. Überraschung heute: die manuelle Schaltung. Ups, mit links. Doch auch daran kann man sich schnell gewöhnen. Wenn’s in den fünften Gang gehen soll, muss Silke als Beifahrerin schalten. Kein Problem. Wir umfahren die Toll, also Mautgebühr, auf der Brücke (boah, sind wir gut) und sind schwups auf dem Highway zur Golden Coast. Runter vom Highway nach Surfers Paradise werden wir erstmal wortkarg. Hochhäuser und Amüsiermeilen, wie auf Mallorca. Irgendwo zwischendrin (Palm Beach?) fahren wir an den Strand, legen uns in den Sand und ich spring gleich mal ins Wasser. Nix los, obwohl die Temperaturen um die Mittagszeit wirklich warm genug sind. Weiter geht die Fahrt nach Byron Bay und dort gibt es glücklicherweise keine Hochhäuser. Wir steigen im Backpackers ab und genießen das abendliche Hippieflair mit Trommelmucke am Strand bei Sonnenuntergang. Viele übernachten einfach im Campervan am Strand und Surfer gibt’s hier en masse. So hatten wir uns das vorgestellt. Nur die nächtlich frischen Temperaturen und die um neun Uhr schließenden Restaurants machen uns mal wieder klar, dass wir spät in der Saison hier sind.
Sa 15.05. (Byron Bay) Morgens machen wir eine Miniwanderung zum Leuchtturm, treffen dort auf Tim von der Fraser Island-Tour. Folgt der uns jetzt? 😉 Am Weg hängt ein Wallabie (das ist ein kleines Känguruh), und im Wasser massenhaft Delfine rum. Boah! Und jetzt noch gemütlich an den Strand. So muss es sein! Spätnachmittags fahren wir nach Coolangatta ins YHA, da ich von hier aus nach Sydney fliegen werde. Essen beim Inder in Coolangatta. Die Jugendherberge ist wirklich direkt neben dem Flughafen. Soll heißen, dass man die Flugzeuge starten und landen hören und wenn man auf den Stuhl auf der Terrasse klettert, auch sehen kann. Der Geruch von Flugbenzin liegt in der Luft und wir können’s kaum fassen, dass hier so viele Surfer absteigen und sogar mehrere Tage bleiben.