So 07.03. (Buenos Aires) Wir müssen schon um 7.45Uhr bei der Fähre sein, was angesichts des gestrigen Abends etwas mühsam ist. Jason war noch etwas länger wach als ich und ist somit kaum ansprechbar. Auf dem Weg in der unglaublich futuristisch anmutenden Fähre nach Uruguay schlummern wir sofort ein. Leider nur einen Stunde Fahrtzeit. Colonia de Sacramento ist ein nettes historisches Städtchen mit vielen kolonialen Gebäuden. Die 16 Highlights inclusive Leuchtturm hat man allerdings recht schnell abgefrühstückt. Wir legen uns dann zu einem kleinen Nickerchen in den Park in den Schatten und beobachten, die Rentner und Familie, die vorbei schlendern und beschließen nach diesem anstrengenden Morgen, den Nachmittag am Strand zu verbringen. Leider ist Uruguay etwas teuer, so dass wir diesmal nicht ganz so gut und viel essen können. Jason vermutet, dass hier alle „Gay“ sind, auf englisch könnte man Uruguay ja auch „You are gay“ lesen. Höhö, daraufhin versuche ich ihm den deutschen, ähnlich brillianten Witz mit gen Italien zu erklären. Klappt sogar.Um halb zehn erreichen wir dann wieder Argentinien mit 2 neuen Stempeln im Paß (juhu, ein weiteres Land auf meiner Weltreise) und der Überzeugung, dass Uruguay sehr schön, aber irgendwie wie Argentinien für Rentner ist. Nur, dass die Leute hier absolut Mate-süchtig sind, und selbst aufem Mofa Mate trinken, wahrscheinlich um sich bei all der Gemütlichkeit hier wach zu halten. Interessant sind übrigens auch die uruguayischen Geldscheine, auf dem ältere Herren abgebildet sind, die aussehen wie amerikanische Schauspieler, d.h. Robin Williams und Tom Hanks und dann noch Einstein, obwohl der ja weder Schauspieler noch Amerikaner war. Ob dem Zeichner da die Fantasie einen Streich gespielt hat? Und keiner hats gemerkt, nur wir….
19.03.2010
Noch ein Stempel
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