13.06.2010

Abseiling, Salz auf meiner Haut und Delfine

Sa 29.05. (Kalbarri) Wir fahren zur MurchinsonGorge im Kalbarri Nationalpark, wandern zum Natures Window. Dann geht’s zum Abseiling, eine ca. 25m hohe Wand runter. Mein Höhenangst-Problem will ja bekämpft werden, somit mach ich natürlich mit. Am schwierigsten ist es über die Kante zu gehen, dann isses ganz einfach. Bin superlangsam am Anfang und schau nicht runter. Cool isses jedenfalls und ich seil mich gleich nochmal ab. Dann wandern wir noch durch Schlucht und zurück. Sehen die Flußbiegung, den Z-Bend von oben. Sandwich-Lunch auf dem Weg im Nirgendwo. An der Straße ist wirklich Niemandsland, Outback an der Küste. Der Himmel so endlos mit seltsamen Wolkenformationen, fast wie in Argentinien und die Bäume und Büsche werden immer niedriger und windgebeugt. Am Shell beach, der wirklich nur aus Muscheln (keine Tanke) besteht, halten wir und einige Hartgesottene (ich auch) gehen ins kalte Wasser zum Baden. Das Wasser in der Bucht ist so salzig, dass man kaum schwimmen kann. Muss man auch nicht, weils sowieso sehr niedrig ist. Wir übernachten in Monkey Mia in einem Camping-Resort im Backpackers und kommen rechtzeitig zum tollen Sonnenuntergang am Strand an. Fischer nehmen am Strand einen Hai und anderen Fisch aus. Pelikane stehen parat, um Reste abzubekommen. Tolle Abendstimmung am traumhaften Strand. Wir grillen im Innenhof und beschließen den Abend mit ein paar Bierchen in der Bar nebenan.

So 30.05. (Monkey Mia) Heute morgen kommen Delfine an den Strand !!!! Wirklich, sie schwimmen bis ins niedrige Wasser und liegen fast im Sand und warten auf die morgendliche Fütterung. Etwas seltsam, die Touris starren ins Wasser und die Delfine zurück. Eine Wasser schildkröte und einige Pelikane spielen nur Nebenrollen. Die Fütterung mit Fisch dauert 5 Minuten und die Fotoapparte klicken tausendfach. Ich finds trotzdem toll, Delfine so nahe zu sehen. Und schon wieder in den Schlafbus, weiterfahren an die Shark Bay. Leider sehen wir keine Haie von unserem Aussichtpunkt vom Felsen oben. Nur blaugrünes Wasser und weißen Sand. Nächster Halt in Carnavaron, dort werden Früchte gepflanzt und die Temperatur sind schon viel heißer. Bei einer Bananen-Plantage kann man Früchte kaufen, ich gönn mir ein hausgemachtes Mangoeis mit Schokoüberzug. Lecker! Wir übernachten in Coral Bay, jetzt schon am Ningaloo Reef. Nur 5 Minuten vom Strand entfernt. Und buchen die Mantaray-Tour für morgen. Murry erläutert das Programm von morgen und erwähnt mehrfach wie oft wir einen Toilettenstopp einlegen werden! Wir lachen uns mal wieder schlapp und finden, dass Western Exposure die Toilettenstopp als besondere Attraktionen im Programm aufnehmen sollte.

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