Mo 09.11. (Villa del Leiva) heute ist Schport angesagt. Wir schwingen uns auf die Pferde, einige noch recht zögerlich. Paolo ist sichtlich begeistert von unserem begleitenden Cowgirl. 😉 Ich hab ein spritziges, kleines Schimmelchen namens Emir. Ein kurzes Küsschengeräusch (von Steffi) und er rennt los. Ob Schimmel wohl einen Sonnenbrand kriegen? Die Sonne brennt nämlich richtig. Beate und Steffi, die Reiterinnen unter uns, preschen los und Emir mit mir hinterher. Boah, der is mal richtig hart im Trab. An ein paar blauen Lagunen (ohne Brooke Shields und ?, wer weiß es?) halten wir an zum Fotografieren. Dann weiter zu Pferde zum Fossilmuseum. Der Abschied von Emir fällt mir schwer, doch mich erwartet ein Kronosaurus-Baby. Das ist allerdings 12 Meter lang und schon länger tot, so dass es nicht mehr so süß aussieht. Zurück in Villa haben wir den Nachmittag frei und Elke, meine Zimmergenossin und ich schlendern durch den Ort und kaufen alles, was Elke so braucht. Und essen die leckere Schokotorte mit Cappucchino, die in Südamerika locker eine komplette Mahlzeit ersetzen kann. (Silke, bin am Rezept dran, kann sich nur noch um Monate handeln) Abends sitzen wir auf dem Balkon eines Kolonialhauses und schlemmen mit Livemusik.
Di 10.11. (Villa del Leiva) Schon wieder Sport: Wandern im Hochland über dem Paso de Angel.Das ist ein extrem schmales Stückchen Pfad, ca. 50cm lang und 10cm breit. Die Höhenangst läßt mich kurz Zögern, aber Frank und Hannelore vor mir gehen beherzt drüber, so dass ich dann halt auch weitergeh. Dann runter zum Fluß bis zu einem Wasserfall. Die Landschaft ist weiterhin grün und bergig.

- Villa Leyva vorm Hotel
Gewächshäuser und Obstbäume überall Wetter ist mal wieder super sonnig. Die Höhe von über 2000m macht allerdings das Bergaufgehen langsamer, weil etwas sauerstoffarm. Nach der schönen Wanderung fahren wir nach Raquira einen Töpferstädtchen zum Souvenirs kaufen.Die Besichtigung der Pferdezucht muss leider ausfallen, weil die Besitzerin krank ist. Wir fahren weiter nach Zipaquira, einem Städtchen in der Nähe Bogotas. Dort ist die sogenannte Salzkathedrale. Ein Salzbergwerk wurde mit religiösen Elementen versehen. Man kann dort sogar heiraten in der Salzhöhle. Wir sind etwas enttäuscht, da alles sehr modern ist und da kein geeigneter Mann zum Heiraten zur Verfügung steht (der Guide Andres könnte mein Sohn sein – allerdings sehen die Männer hier alle so jung aus, siehe Orlando Bloom oben) fahren wir bald ins Hotel. Chaos-Essen in einer Bar, mangels anderer Möglichkeiten. Petra bekommt gar nix und lebt mal auf Diät.

Handwerkstadt Raquira

Rote Kuh und ich vor blauer Lagune

Der flotte Emir

Engelspaß - Paß nicht Spaß

Aufen Berg

Salzbergwerk

In der Salzkathedrale

Hüpfen an der Lagune